Altersvorsorge: Police beleihen statt durch Kündigung verschleudern


Bevor die Altersvorsorge tatsächlich gekündigt wird, sollte jeder Versicherungsnehmer vorab prüfen, ob es für seinen Fall unterm Strich nicht viel günstiger käme, die Police einfach zu beleihen. Besonders bei älteren Lebens- oder Rentenversicherung kann diese Frage beinahe schon mit einem pauschalen Ja beantwortet werden.

Die Kündigung nimmt alles – Eine Policen Beleihung sichert den Vertragsbestand

Versicherungspolice

Beleihen - Nur wenige Minuten Aufwand für Prüfung

Als das Geld knapp wurde, war die Police der Renten- oder Lebensversicherung schnell bei der Hand und der Telefonhörer in der anderen Hand. Der Versicherungsvertreter wurde angerufen, um die nächsten Schritte einer Kündigung abzuklären. Diese Szene oder im ähnlichen Ablauf hat sich in Deutschlands Haushalten bereits sehr häufig abgespielt und bei den meisten Fällen hatte der Versicherungsnehmer viel Geld einfach aus dem Fenster geworfen.

Wer seine Altersvorsorge durch eine vorzeitige Kündigung aufgibt, verschenkt im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel Geld. Versicherungsnehmer erhalten bei der Policenkündigung den Rückkaufswert erstattet. Dieser Betrag kann je nach Alter der Lebens- oder Rentenversicherung ganz passabel aussehen, täuscht jedoch über die tatsächlichen Kosten und Verluste hinweg.

In dem Rückkaufswert stecken bereits Gebühren und sonstige Entgelte mit drinnen, die so auf den “ersten Blick” als vermeintliche Kündigungskosten nicht zu erkennen sind. Das wäre auch nicht im Interesse der Versicherungsgesellschaften. Zusätzlich gehen dem Versicherungsnehmer einige Posten durch die Lappen, die im Rückkaufswert keinesfalls enthalten sind. Dazu gehören Anteile der laufenden Überschussbeteiligung, der Schlussüberschuss sowie die Bewertungsreserven. Diese Beträge sind maßgeblich an der prognostizierten Endsumme bei Ablauf der Altersvorsorge beteiligt. Durch eine Kündigung werden diese Anteile für Null und Nichtig erklärt.

Mit Beleihung Vertragsbestandteile erhalten und dennoch an Geld kommen

Die Kündigung einer älteren Renten- oder Lebensversicherung kann schon als “Sünde” an die eigenen Finanzen bezeichnet werden. Selbst wenn die Zeit drängt, sollte sich der Versicherungsnehmer in aller Ruhe die Zeit einfach nehmen, um die Alternative einer Kündigung abzuwägen. Wenn der Vertrag einmal “zerrissen” ist, befindet sich zwar ein gewisser Geldbetrag auf dem Konto, aber die Altersvorsorge, ggfs. der angebaute Risikoschutz und sämtliche Ausschüttungen sind unwiderruflich verloren.

Wer seine Police dagegen beleiht sichert sich folgende Vorteile: Die Vertragsbestandteile bleiben unverändert. Die Altersvorsorge läuft unverändert weiter bis zum vereinbarten Ablauf. Laufende Überschüsse erhält der Versicherungsnehmer und wird nicht “einbehalten”, ebenso der Schlussüberschuss sowie die Anteile aus der Bewertungsreserve. Ist ein Risikoschutz als Vertragsbaustein angehängt, so bleibt dieser auch bei einer Beleihung der Police vollständig wirksam.

Die Police ist beim unabhängigen Anbieter meist besser aufgehoben

Die Renten- oder Lebensversicherung kann beim eigenen Versicherungsunternehmen beliehen werden – auch wenn aus deren angebotenen Konditionen daraus geschlossen werden könnte, dass sie eine Policenbeleihung nur sehr widerwillig akzeptierten. Wer als Versicherungsnehmer seine Altersvorsorge bereits stilllegen ließ, stößt bei der Versicherungsgesellschaft ohnehin auf “taube Ohren”.

Unabhängige Anbieter im Versicherungszweitmarkt bieten nicht nur in aller Regel weit bessere Konditionen für die zu beleihende Police an, sondern akzeptieren auch bereits ruhende Verträge. Eine Beleihung der Renten- oder Lebensversicherung ist nichts anderes als eine Kreditaufnahme mit der Versicherungspolice als “hinterlegte” Sicherheit. Die Höhe der möglichen Kreditsumme kann bis zum aktuellen Rückkaufswert betragen. Für fondsgebundene Policen gilt in der Regel eine maximale Darlehenssumme von bis zu 60 Prozent des Fondsguthabens.

Zinsgünstig aufgrund Sicherheiten durch die Police

Der Versicherungsnehmer beleiht seine Police und erhält dafür einen Geldbetrag als Kredit ausgezahlt. Dafür werden wie bei einem gewöhnlichen Konsumentenkredit Zinsen fällig, die je nach gewählter Laufzeit in vielen Fällen günstigen ausfallen als ein gewöhnlicher Ratenkredit von der Bank. Das hängt u.a. auch damit zusammen, dass die Bonität des Versicherungsinhabers völlig unwichtig ist. Der Geldgeber braucht sich bei einer Policen-Beleihung nicht um die Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers zu sorgen. Die Police liegt mit ihrem gesamten “hinterlegten” Wert als Sicherheit parat.

Ein weiterer möglicher Vorteil der Policen Beleihung: Monatliche Ratenzahlungen können entfallen. Die Anbieter lassen u.a. eine Kreditrückzahlung erst bei Ablauf der Versicherungspolice zu. Mit der Auszahlung der Versicherungsendsumme erfolgt gleichzeitig die Rückzahlung des Darlehens. Nicht zu vergessen, inklusive laufende Überschüsse, Schlussüberschuss und Bewertungsreserve.

Nur wenige Minuten Aufwand für Angebot zur Policen Beleihung

Wer sich bereits bei seiner Versicherung darum bemühte, den aktuellen Rückkaufswert seiner Police zu erfahren, ist auch für die alternative Beleihung einen Schritt weiter. Wenige Angaben zum Vertrag reichen aus, um sich z.B. von der auf Policen Beleihung spezialisierten Volksbank Weschnitztal ein unverbindliches Angebot erstellen zu lassen. Nur wenige Minuten Aufwand gegenüber auf immer und ewig verlorene Anteile nach der Kündigung.


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