Parität bei Krankenkassenbeiträgen ab 2019 geplant


Die große Koalition will bei der Aufteilung der Krankenkassenbeiträgen wieder zur Parität zurückkehren. Ab 2019 sollen die Zusatzbeiträge zur Hälfte von den Arbeitgebern übernommen werden. Die Arbeitgeber-Lobby schreit auf.

BDA protestiert gegen Rückkehr zur Parität

Medizinkosten

Gesetzliche: Zusatzbeiträge sollen halbiert werden

Die große Koalition ringt sich offenbar dazu durch, die gesetzlich versicherten Arbeitnehmer ab dem kommenden Jahr 2019 finanziell zu entlasten. Am Mittwoch brachte das Kabinett den Entwurf des Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) auf den Weg, wie die Passauer Neue Presse berichtete. Mit der Umsetzung des Entwurfs zur neuen Aufteilung der Krankenkassenbeiträge käme die Parität wieder zurück.

Geplant ist die jeweils hälftige Aufteilung der Krankenkassenbeiträge, indem der bisher von den Arbeitnehmern allein zu tragende Zusatzbeitrag ebenfalls hälftig auf die Arbeitgeber aufgeteilt wird.

Unterm Strich soll für die gesetzlich krankenversicherten Arbeitnehmer und Rentner eine Entlastung in Höhe von rund 6,9 Milliarden Euro pro Jahr zukommen. Bei einem monatlichen Einkommen in Höhe von 3.000 Euro brutto wäre dies derzeit eine Entlastung in Höhe von 15 Euro.

Selbstständige sollen lt. Zeitungsbericht ebenfalls von der neuen Regelung profitieren können. Deren monatlicher Mindestbeitrag für die Krankenkasse soll auf 171 Euro fallen. Unterm Strich zahlten die Beitragszahler rund 8 Milliarden Euro weniger. Ein Betrag, der die Arbeitgebervertreter auf den Plan ruft.

Der Verband der Arbeitgeber (BDA) sprach lt. Passauer Neuen Presse von einem „Tiefschlag für Wettbewerb, Wachstum und Beschäftigung“. Die Koalition rede über Vollbeschäftigung und wolle sie „größte Zusatzbelastung durch Lohnzusatzkosten in der deutschen Sozialgeschichte durchwinken“, so Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer des BDA.

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Bild: CC0 1.0 Universell

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