Internet: Rechtsschutz Schwerpunkt Cyber Mobbing & Abo-Fallen


Nach wie vor ist die überwiegende Mehrheit der Internet-Nutzer rundum zufrieden mit dem was die Online-Welt zu bieten hat. Mit der fortschreitenden Entwicklung des “WWW” wachsen jedoch auch die Risiken, einst doch mal in eine Falle hinein zu tappen. Völlig neue Qualitäten erhielt mit dem Internetanschluss die aggressive Form des Rufmords. Aus “Mobbing” wurde lediglich “Cyber-Mobbing”, aber die schädigende Tragweite kann enorm sein.

Zwischen “Abo-Fallen und Internet-Mobbing”

Internet Mobbing

Lug, Betrug und Mobbing
Bild: Carlo Schrodt / pixelio.de

Seit den ersten Gehversuchen des Internets in Deutschland, Mitte der 90-er Jahre, haben sich bis heute Möglichkeiten in der Online-Welt ausgebildet, die zu diesem Zeitpunkt für kaum möglich gehalten wurden. Mit den zahlreichen Vorteilen für Verbraucher und das Gewerbe entwickelten sich jedoch parallel dazu die Schattenseiten des heutigen Internets mit teils dramatischen Folgen.

Betrüger und Schwarze Schafe innerhalb der Gesellschaft gibt es seit Menschengedenken. Mit der frei zugänglichen Online-Welt fanden die Akteure der “dunklen Machenschaften” ein neues Spielfeld. Neben der Verlagerung von “Lug & Betrug” aus realen Umgebungen, wie u.a. die Märkte, Kaufhäuser, Fußgängerzonen, etc., in die “Cyberworld”, erfanden besonders trickreiche Betrüger neue Varianten, die erst durch die Möglichkeiten des Internets zum Tragen kamen.

Klassische Beispiele für neuartige Online-Schädigungen sind Pishing zum betrügerischen Abfragen von Passwörtern und PIN durch täuschend echt gefälschte Banken E-Mails, das Einschleusen von Trojanern, um den Internetnutzer quasi von der Ferne über die Schulter zu blicken, oder auch berüchtigte Abo-Fallen, in die immer wieder unbedarfte Internet-Nutzer hinein tappen.

Neue “Qualität” dank Internet – Cyber Mobbing

Die meisten dieser Risiken wären bereits gebannt, wenn betroffene Nutzer “gesunden Menschenverstand” walten ließen und keinesfalls auf zweifelhafte Anfragen und dubiosen Angeboten eingingen. Anderen Angriffen ist man jedoch hilflos ausgeliefert, z.B. einem “Erben” aus der realen Welt, das Mobbing, bzw. Cyber Mobbing, um in der Sprache der Online-Welt zu sprechen.

Mobbing ist durch das Internet nicht neu erfunden worden und fand bereits viele Jahre zuvor den Weg in die Schlagzeilen der Medien. Beleidigungen, Drohungen, Anfeindungen und Verunglimpfungen sind nicht erst aufgrund des Internets erfunden worden, sondern finden darin ein Medium, sich beinahe ungehindert auszubreiten, um von jedem verfügbaren Internet-Anschluss zwischen Kapstadt und Oslo, bzw. Berlin und Peking gesehen werden zu können.

In der jüngsten Vergangenheit endeten solche Cyber Mobbing Attacken bereits mit Selbstmorden betroffener Jugendliche.

Problematisch werden derlei aggressiven Anschwärzungen, wenn der Urheber unbekannt ist und sich die Eintragungen auf einem Server außerhalb Deutschlands befinden. Bei solchen Fällen sind dem Mobbing-Opfer meist die Hände gebunden, gegen den Aggressor rechtlich vorzugehen.

Besonders gefährlich werden Cybermobbings wenn sogar die Existenz des Betroffenen auf dem Spiel steht. Die Arbeitsgerichte müssen sich bereits mit Fällen auseinander setzen, indem Arbeitnehmer gekündigt wurden, weil diese in Internet-Foren negative Eintragungen zu Arbeitskollegen oder sogar dem Arbeitgeber zur öffentlichen Einsicht hinterließen. An diesem Punkt erkennt man die mögliche Tragweite, wenn falsche Behauptungen und bewusst negativ gewählte Unterstellungen zu einer Person ins Netz gestellt werden.

Entdeckt das Opfer einen solchen Eintrag und ist der Urheber bekannt, reicht oft eine einfache Ermahnung zur Entfernung, bzw. Richtigstellung der Behauptungen nicht aus. Ein Fall für den Rechtsweg. Die Einschaltung eines Anwalts ist generell kein billiges “Vergnügen” und dieser entscheidet aufgrund der Sachlage, ob ein strafrechtlicher Fall vorliegt oder ob der Weg über eine zivilrechtliche Klage der bessere wäre.

Rechtsstreitigkeiten wegen Internet-Nutzungen

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, um am Ende mit einem Rechtsanwalt die besseren Karten in der Hand zu haben. Sei es die bestellte Ware, die nie eingetroffen aber schon bezahlt ist, oder eine Abmahnung im Briefkasten, weil man bei den ersten Versuchen der Homepage-Basteleien die ersten und “schönsten” Bilder verwendete, die im weiten Internet gefunden wurden.

“Neue Techniken, neue Welten und auch neue Risiken”. Verletzungen von Urheberrechten werden vielen privaten Internetnutzern erst dann bewusst, wenn es bereits zu spät ist. Ebenso sind, so bequem und einfach die Online-Welt auch erscheinen mag, nur wenige Mausklicks notwendig, um sich wenige Tage in einer Zivilverfahren wieder zu finden. Stets mit horrenden Kosten verbunden, um den möglichst für das Internet spezialisierten Anwalt zu finanzieren.

So verwundert es auch nicht, dass die Anbieter für Rechtsschutzversicherungen die Notlage vieler Privatnutzer erkannten und entsprechend reagierten. ARAG Versicherungen bietet z.B. mit ihrer web@ktiv einen für die Online-Welt zugeschnittenen Rechtsschutz für Privatpersonen an. Mit web@ktiv (oder auch “webaktiv”) liegt ein besonderer Schwerpunkt für Strafrechtsverfolgungen und Schadenersatzansprüchen nach Cyber Mobbing, bzw. Online-Rufmord.

Die Bereiche der möglichen “Shopping-Fallen” sind von web@ktiv ebenso erfasst wie
Unterlassungsklagen und Urheberrechtsverletzungen.

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