Wirksamer Schutz vor Zweiraddiebstahl


Den Dieben wird es oft zu leicht gemacht. Der Schutz vor Zweiraddiebstahl bleibt meist vernachlässigt. Im Jahr 2013 wurden in Deutschland rund 317.000 Fahrräder und Pedelecs gestohlen.

Schutz vor Zweiraddiebstahl bietet nicht nur Hausratversicherung

Zweirad

Zweirräder sind begehrt

Im Jahr 2013 wurden 317.000 Fahrräder und Pedelecs gestohlen. Für rund 180.000 Fälle wurden die Versicherungen bemüht und diese zahlten ihren Kunden lt. dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rund 80 Millionen Euro Schadenersatz aus.

Die Aufklärungsrate der gestohlenen Zweiräder war mit knapp 10 Prozent sehr gering. Somit bleibt eine große Mehrheit der bestohlenen Zweirrad-Eigentümer auf ihrem Verlust sitzen. Der finanzielle Ersatz durch die Versicherung kann zumindest den reellen Wert des Zweirades nicht decken.

Wird die Hausratversicherung oder spezielle Fahrradversicherung nach einem Diebstahl des Zweirades einmal bemüht, ist es eigentlich schon zu spät. In vielen Fällen hätte zumindest der “schnelle Zugriff” vom Dieb mit einfachen Mitteln vermieden werden können.

Der GDV gibt zum wirksamen Schutz vor dem Zweiraddiebstahl folgende Tipps.

Codierung am Zweirad anbringen

Ein gutes Fahndungshilfsmittel ist die Codierung des Rads. Mit einer Graviermaschine oder einem speziellen Aufkleber wird auf dem Rahmen des Fahrrads ein verschlüsselter personenbezogener Code angebracht. Die Codierung können Fahrradhändler, Fahrradclub oder die Polizei vornehmen.

Zweirad fest anschließen

Schließen Sie Vorder- und Hinterrad an fest verankerte Gegenstände an – auch wenn Sie es nur für kurze Zeit unbeaufsichtigt lassen. Abgeschlossene, aber nicht angeschlossene Räder können mühelos weggetragen werden.

Fahrradschoss in stabiler Ausführung

Grundsätzlich gilt: Teuer muss nicht sicher sein. Stahlbügel-, Panzerkabel- und Kettenschlösser gibt es in verschiedenen Qualitäten und Preisklassen. Je stabiler und damit meist umso schwerer das mechanische Schloss ist, desto sicherer ist es auch. Als Faustregel gilt, 5 bis 10 Prozent des Radneupreises in die Sicherung zu investieren. Viele Hersteller kennzeichnen ihre Produkte farblich nach Sicherungsklassen.

Ohne Quittung sollte ein Kauf abgelehnt werden

Bei offensichtlichen Diskrepanzen zwischen Preis (niedrig) und Leistung (qualitativ hochwertiges Rad) sollte man sehr vorsichtig sein und sich nicht auf Hehlerware einlassen.

Finanzieller Schutz gegen Zweiraddiebstahl

Einbruchdiebstahl und der Diebstahl des Zweirades aus dem verschlossenen Keller oder der Wohnung sind von der Hausratversicherung gedeckt. Das gilt für Fahrräder sowie Pedelecs mit max. 25km/h.

Darüber hinaus bieten Zusatzbausteine einer Hausratversicherung einen zusätzlichen Schutz gegen Zweiraddiebstahl unterwegs an. Besonders teure Zweirräder können mit einer speziellen Fahrradversicherung finanziell geschützt werden.

Für Pedelecs mit einer Motorleistung von bis zu 500 Watt und einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h ist ohnehin eine Kfz-Versicherung vorgeschrieben. S-Pedelecs können über eine Kaskoversicherung gegen Diebstahl geschützt werden.


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