Der Wert des Goldes

Gold ist ein chemisches Element. Der Name des Metalls leitet sich aus dem indogermanischen Wort „Ghel“ (glänzend,gelb) ab und trägt das Symbol Au (von lateinisch aurum). Es gehört zusammen mit Kupfer und Silber zur Kupfergruppe. Gold lässt sich mit relativ niedrigen Temperaturen schmelzen und problemlos mit vielen anderen Metallen zu hervorragenden Materialien legieren. Diese Eigenschaften machten schon früh das Gold zu einem sehr attraktiven Wertstoff. In alten Kulturen in Südamerika, Ägypten, und Indien wurde Gold schon Jahrtausende v.Chr. vor allem zur Herstellung von kunstvollen rituellen Gegenständen und Schmuckstücken verwendet. Später wurde Gold in Form von Münzen zum allgemeinen Zahlungsmittel.

Die Rolle des Goldes in der Neuzeit

Die Gier nach Gold wurde bald Anlass für Kriege und Eroberungszüge der Seemächte Spanien, Portugal, England und Italien. Der Reichtum der mittel- und südamerikanischen Länder führte nach der Entdeckung Amerikas insbesondere die spanischen „Conquistadores“ in diese Regionen. Spanien wurde auf diese Weise eine Zeit lang zur reichsten Nation Europas und zerstörte dabei die indigenen Kulturen durch Tötungen und ins Land gebrachte Krankheiten. Im 19. Jahrhundert suchten auf verschiedenen Kontinenten unzählige Goldschürfer nach dem wertvollen Metall und erhofften sich schnellen Reichtum. So gab es zum Beispiel den kalifornischen Goldrausch, den Goldrausch am Klondike River in Alaska, und auch in Australien und Südafrika gab es ähnliche Massenbewegungen. Heutzutage findet die „Goldsuche“ im Internet über Plattformen wie iforex statt.

Der Preis des Goldes

Auch heute bringt das Gold, bzw. der Goldpreis oft bedeutende soziale Veränderungen mit sich. Ein niedriger Goldpreis führte in Südafrika zu einer starken Verarmung der von der Förderung lebenden Bevölkerung. Im Amazonasraum in Brasilien hat der Abbau duch Garimpeiros oft schwerwiegende soziale und besonders ökologische Folgen. Gold ist auf der Erde vorwiegend in primären Rohstoffvorkommen als goldhaltiges Gestein (Golderz) sowie in sekundären Vorkommen zu finden. Die wichtigsten Vorkommen liegen in der Volksrepublik China, Australien, den USA, Russland und Südafrika, wo bis zu 4000 m unter der Erdoberfläche abgebaut wird.

Der Preis des Goldes wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Diese orientiert sich u. a. an Inflationsängsten und eher kurzfristigen Spekulationen sowie auch an langfristigen Erwartungen in der Entwicklung des Finanzmarktes. Auch der Kurs des US-Dollars und der aktuelle Ölpreis beeinflussen den Goldpreis, der zuletzt arg unter Druck gekommen ist. Das liegt in erster Linie an dem extrem starken US-Dollar und den gestiegenen Anleiherenditen und Aktienkursen. Hinzu kamen die Angst vor einem Goldverbot in Indien und vor Einfuhrbeschränkungen in China. Auch der konjunkturelle Optimismus im Hinblick auf die Wahl Donald Trumps wirkten sich belastend aus, da viele Investoren mit höherem Wachstum, ansteigenden Zinsen und einem noch stabileren Dollar rechneten. Aktuell deutet sich jedoch ein Nachlassen der Abwärtsbewegung an. Sollte die Inflation also stärker anziehen als die Zinsen, was von Fachleuten als recht wahrscheinlich angesehen wird, stünden die Zeichen für einen Anstieg des Goldpreises relativ gut.

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