Wenn die Hausbank zu teuer wird

Vergleich macht reich – dieser Satz gilt nicht nur für Versicherungen oder Ratenkredite, sonder besitzt Allgemeingültigkeit. Wer Geld in Aktien oder Anleihen investiert, verfolgt dabei die Absicht, nicht nur Geld zu verdienen, sondern möglichst viel Geld zu verdienen. Die Rendite ist das Maß aller Dinge. Dabei gerät aber immer wieder der Unterschied zwischen Brutto- und Nettorendite in Vergessenheit. Was nutzen die schönsten Gewinne, wenn sie anschließend durch die Bankgebühren wieder aufgezehrt werden. An der Abgeltungssteuer, welche die Rendite beeinflusst, können Anleger nichts ändern, wohl aber an den Transaktionskosten und Depotverwaltungsgebühren.

Unterschiedliche Gebührenmodelle senken die Kosten

Filialbanken und Sparkassen setzen nach wie vor darauf, ihren Kunden eine jährliche Gebühr für die Depotverwaltung in Rechnung zu stellen. Für die Transaktionen berechnen sie eine vom Volumen prozentual abhängige Courtage, die jedoch einen Mindestsatz bedingt. Es ist nicht verwunderlich, dass der eine oder andere Kunde nach anderen Lösungen Ausschau hält. Vergleichsportale, beispielsweise aktiendepot.net, die sich ausschließlich mit dem Thema Wertpapierdepot beschäftigen, zeigen, dass es diese anderen, kostengünstigere Lösungen tatsächlich gibt. Gänzlich andere Gebührenmodelle bei Direktbanken und Onlinebrokern senken die Kosten der Anleger signifikant und erhöhen damit im Umkehrschluss die Rendite. Dies beginnt bereits mit dem Umstand, dass keine Depotverwaltungsgebühr mehr erhoben wird. Auf die Transaktionskosten verzichten die Online-Dienstleister zwar nicht, gehen hier aber ebenfalls inzwischen andere Wege. Der prozentualen Courtage steht eine feste Kommission, unabhängig vom Ordervolumen, gegenüber. Rund fünf Euro zahlt ein Anleger für ein Aktiengeschäft im Xetra-Handel. Die Provisionen im außerbörslichen Handel sind nicht entscheidend höher.

Optionen für Fondsanleger

Wer sein Geld in offenen Investmentfonds anlegt, kennt das Agio. Der Ausgabeaufschlag beträgt je nach Fondsgattung und Fondsgesellschaft zwischen 0,5 Prozent und sechs Prozent. Für die Banken in der Fläche stellt diese Anlageform ein ertragreiches Geschäft dar. Der Anleger selbst kann nur hoffen, dass seine Anteile eine möglichst rasche Kursteigerung erleben, um das Agio wieder auszugleichen. Etwas mehr Zeit können sich die Anteilsscheine der Anleger nehmen, die ihre Fondsanteile bei einem Online-Broker oder einer Direktbank erworben haben. Diese räumen hohe Rabatte auf den Ausgabeaufschlag ein, respektive verzichten ganz darauf. Ein Brokervergleich gibt schnell Auskunft über die Vorgehensweise des jeweiligen Anbieters. Unabhängig davon, in welchem Wertpapiersegment ein Anleger seinen Schwerpunkt setzt, eine Direktbank oder ein Onlinebroker als Geschäftspartner steiger die Nettorendite nachhaltig. Dass der Service dabei nicht zu kurz kommt, beweisen die kontinuierlich steigenden Kundenzahlen. Es sind nicht nur Einsteiger, die bei den Direktanbietern ihr erstes Depot eröffnen, sondern auch langjährige Anleger, denen die Bank vor Ort schlicht zu teuer geworden ist.

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