Vermögensaufbau zwischen Risiko und Rendite

Schon mit kleinen Beiträgen können Anleger ein Vermögen aufbauen, das die Ruhestandsjahre absichert. Andere möchten einen größeren Betrag so anlegen, dass er nicht an Wert verliert, sondern gewinnt. Wie sieht das richtige Portfolio aus? Welche Risiken wollen Sparer eingehen, welche lieber nicht?

Null Risiko bei garantiertem Zins und Schutz durch Einlagensicherung

Es gibt einige Anlageformen, die risikofrei sind. Leider sind diese in Niedrigzinszeiten äußerst unattraktiv – die Inflation nagt an den Sparguthaben, real entstehen Verluste. Sicher sind alle Anlagen beim deutschen Staat und Spareinlagen bei deutschen Banken bis zu einem Betrag von 100.000 Euro je Kontoinhaber. Nicht gesichert sind dagegen Aktien, Anleihen, Zertifikate und weitere Wertpapierprodukte.

Vermögensaufbau mit Aktien

Wenn Sie Ihr Geld anlegen, bewegen Sie sich immer in einem Spannungsfeld zwischen Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit, schreibt Swiss Life Select zum Thema Vermögensaufbau. Wieviel Sicherheit Sie mit Ihrer Anlagestrategie erreichen, hängt davon ab, für welchen Zeithorizont Sie den Vermögensaufbau planen und welches Risikoprofil Sie haben.

Konservative Anleger bevorzugen Sicherheit und eine zufriedenstellende Rendite, der Wertzuwachs des Vermögens ist nachrangig. Spekulative Anleger sind offener gegenüber riskanten Anlagen und erwarten einen Wertzuwachs des Vermögens.

Wenn es um Risiken in der Anlagestrategie geht, ist damit oft der Anteil von Aktien am gesamten Anlagevermögen gemeint. Konservative Anleger investieren nur einen Teil ihres Vermögens in Aktien und achten dabei auf eine möglichst breite Streuung und besonders solide Wertpapiere.

Sinnvolle Risiken

Auch sorgfältig ausgewählte Aktien unterliegen Kursschwankungen:

  • Einzelne Unternehmen erleben gute und schlechte Jahre, geraten eventuell in eine Schieflage. Streuen Sie daher die Aktien.
  • Der Aktienmarkt gerät insgesamt unter Druck und die Kurse geben auf breiter Front nach – hier hilft die langfristige Betrachtung; bislang haben sich die Aktienmärkte nach Einbrüchen immer wieder erholt.

So können sich Anleger gegen Kursschwankungen einzelner Werte absichern:

  • Privatanleger, die nicht ihr eigenes Aktienportfolio zusammenstellen und pflegen möchten, können in Fonds investieren. Das ist weniger aufwendig.
  • Indexfonds sind meist günstiger als aktive gemanagte Fonds.

Hohe Risiken

Hochrisikoanlagen sind in der Regel nicht geeignet, um ein Vermögen zum Beispiel für die Altersvorsorge stetig aufzubauen. Spezialisierte Fonds aus Aktien zu „Emerging Markets“ in Afrika oder Asien sowie zu speziellen Branchen sind für professionelle Anleger sinnvoll, ebenso wie Investmentfonds, bei denen das Risiko besteht, das eingesetzte Kapital vollständig zu verlieren.

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