DSL-Anschluss: Hilfreiche Tipps für einen Providerwechsel

Günstiger, schneller, freier: Provider buhlen mit ihren Tarifen um die Gunst der Kunden. Richtig erfolgreich und gelungen ist die Wahl eines neuen Tarifs aber erst, wenn Aspekten wie der Restlaufzeit oder Verfügbarkeit genügend Beachtung geschenkt wurde. Mit einigen Providern erreichen Kunden über 95 Prozent aller deutschen Haushalte Der Vorteil von Tarifangeboten von Congstar, Primacall oder 1&1 ist, dass diese Anbieter DSL-Vorleistungen der Telekom verwenden. Darauf basierend, werden mehr als 95 Prozent aller deutschen Haushalte erreicht. Andere DSL-Anschlüsse, die von Vodafone oder O2 stammen, sind ebenfalls empfehlenswert. Allerdings gewährleisten diese Provider dennoch nicht eine so hohe Verfügbarkeit wie Anbieter wie Congstar.

Die garantierte Datenrate ist ein weiterer entscheidender Faktor. Weil sich die exakte Datenrate allerdings nur schwer ermitteln lässt, ist die garantierte Mindestbandbreite ein ausschlaggebender Faktor. Garantieren Provider keine Mindestbandbreite, ist es ratsam, den Auftrag abzulehnen oder das Einverständnis des jeweiligen Kunden für einen Internetanschluss mit einer geringeren Datenrate einzuholen. Weitere Aufmerksamkeit sollte der Frage gelten, welchen Router der Anbieter zur Verfügung stellt. Fällt die Wahl auf TV-Kabelanbieter wie Versatel, O2, Vodafone oder Tele2, müssen Kunden den Router verwenden, der ihnen vom Provider vorgesetzt wird. Der Nachteil derartiger Router ist, dass deren Leistungsumfang zumeist geringer als von frei auf dem Markt erhältlichen Geräten ist. Gewisse Einstellungen sind an den Routern nicht veränderbar. Um diesen Sperren zu entgehen, wurden im Internet mittlerweile zahlreiche Anleitungen veröffentlicht.

Entscheidungsfaktor Restlaufzeit

Die Restlaufzeit ist ein Faktor, den Internetnutzer ebenfalls nicht aus den Augen verlieren sollten. Zahlreiche Provider nutzen den rechtlichen Rahmen, der eine Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren, eine Verlängerung um ein weiteres Jahr sowie eine Kündigungsfrist von drei Monaten beinhaltet. Derartige Verträge enden nur, wenn nach einem Umzug kein adäquater Anschluss zur Verfügung gestellt werden kann. Ist ein Anschluss in der neuen Wohnung theoretisch vorhanden, besteht kein Kündigungsrecht, auch wenn entsprechende Dienstleistungen nicht mehr benötigt werden. Entscheidend sind ebenfalls die Geschwindigkeitsstufen des Anschlusses.

Einige Anbieter offerieren zwar sechs Mbit/s, allerdings ist dieses Tempo nicht empfehlenswert. Eine bessere Alternative ist ein 16 Mbit/s-Anschluss, dessen Bereitstellung für Anbieter keinen finanziellen Mehraufwand verbirgt. Datenraten von 32, 50 oder gar 100 Mbit/s sind die richtige Entscheidung, wenn mehrere Personen einen Anschluss nutzen. Somit können mehrere Nutzer zur gleichen Zeit den Anschluss bedienen, ohne Einschränkungen des Tempos hinzunehmen. Der Kostenfaktor ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der bei der Wahl eines geeigneten Tarifs eine wichtige Rolle spielt. Primacall und Easybell sind Anbieter, die mit einer Allnet-Flatrate Anrufe in Mobilfunknetze ins Pauschalpaket integrieren. Fallen Telefonate nicht in die Flatrate, geben Tariftabellen Auskunft über Gebühren, die beispielsweise für Telefonate im Ausland anfallen. Haben Internetnutzer keinen Zwangsrouter, sind Angebote von Sipgate oder Dus.net viel versprechend. Diese Anbieter offerieren Auslandsgespräche zu günstigen Tarifen in guter technischer Qualität.