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Rotes Kennzeichen versus Kurzzeitkennzeichen - das sind die Unterschiede

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Viele Autofahrer sind unsicher, ob sie für Probefahrten und Überführungen von Fahrzeugen ein rotes Nummernschild oder ein Kurzzeitkennzeichen beantragen müssen. Erfahren Sie hier, wann das rote Kennzeichen die richtige Wahl ist und wer ein Kurzzeitkennzeichen benötigt. Außerdem erläutern wir Ihnen im folgenden Ratgeber, welche Voraussetzungen jeweils erfüllt werden müssen und welche Kosten auf Sie zukommen.


Kurzzeitkennzeichen: für die Fahrzeugüberführung durch Privatpersonen

Kfz-Kaskoversicherung

Das Kurzzeitkennzeichen ist dafür gedacht, Privatpersonen die Überführung von Fahrzeugen zu ermöglichen. Sie werden oft eingesetzt, um zur Prüfstelle oder zur Werkstatt zu fahren, auch wenn das Auto noch nicht zugelassen ist. Zudem kann das Kurzzeitkennzeichen eingesetzt werden, um eine Probefahrt durchzuführen. Für touristische Exkursionen ist das Nummernschild aber nicht gedacht. Da Kurzzeitkennzeichen immer fahrzeuggebunden sind, gibt es keine Ortsbindung. Sie können ein Kennzeichen, das Sie an einem bestimmten Ort erworben haben, also innerhalb Deutschlands auch an einem anderen Ort an das Fahrzeug montieren. Die Maße eines Kurzzeitkennzeichens unterscheiden sich nicht von den Abmessungen eines normalen Nummernschilds. Auf der rechten Seite gibt es ein gelbes Feld, in dem der letzte Tag notiert ist, an dem das Kennzeichen noch gültig ist. Kurzzeitkennzeichen sind generell für maximal fünf Tage gültig und dürfen anschließend nicht mehr als Überführungskennzeichen eingesetzt werden. Das Kennzeichen wird in der örtlichen Zulassungsstelle beantragt und ausgegeben.


Diese Unterlagen werden benötigt

Sie benötigen die folgenden Unterlagen, um ein Kurzzeitkennzeichen zu beantragen:


Firmen benötigen zusätzlich eine Gewerbeanmeldung. Wer im Auftrag handelt, braucht außerdem eine Vollmacht. Privatpersonen können beispielsweise ihr Kurzzeitkennzeichen online beantragen bei der KFZ-Versicherung R+V24. Dort funktioniert die Beantragung wie folgt:

1. Nutzen Sie den Kfz-Tarifrechner, um die Kfz-Versicherung zu berechnen
2. Antworten Sie im sechsten Schritt unter dem Punkt "Kurzzeitkennzeichen zur Überführung" mit "Ja"
3. Schließen Sie die Versicherung direkt online ab und warten Sie, bis die Bestätigungs-E-Mail eingeht
4. Nutzen Sie die Kurzzeit-eVB, um das Fahrzeug für die Überführung zuzulassen
5. Später kann das Fahrzeug mit der eVB-Nummer endgültig zugelassen werden
6. Melden Sie sich im Online-Vertragscenter an und klicken Sie auf den Vertrag Ihres Fahrzeugs
7. Klicken Sie nun auf "Mitteilung senden" und wählen Sie den Punkt "Kurzzeitkennzeichen 7. verrechnen"

Sofern Sie Ihr Fahrzeug bei der R+V24 versichern, fallen Ihnen für das Kurzzeitkennzeichen keine zusätzlichen Kosten an.


Kosten für das Kurzzeitkennzeichen

Grundsätzlich erhebt die Zulassungsstelle aber eine Verwaltungsgebühr für die Beantragung des Kurzzeitkennzeichens, die nicht bei allen Versicherungen verrechnet wird. Sie liegt bei 13,10 Euro. Dazu kommen noch einmal etwa 20 Euro für das Anfertigen der Schilder. Auch die Kfz-Versicherung wird in der Regel noch einen Beitrag für den kurzen Versicherungsschutz erheben.


Rotes Kennzeichen: für Autohändler und Oldtimerbesitzer

Das rote Kennzeichen ist nur für Händler von Autos und für Oldtimerbesitzer gedacht. Es wird in mehreren Kategorien angeboten, die sich jeweils durch die ersten beiden Ziffern voneinander unterscheiden:

Für die private Nutzung gibt es kein rotes Kennzeichen mehr, weil es durch das Kurzzeitkennzeichen ersetzt wurde.

Voraussetzungen für die Bewilligung des roten Kennzeichens
Die Vergabe eines roten Kennzeichens ist an strenge Regelungen gebunden. Dementsprechend benötigen Sie auch viele Unterlagen, wenn Sie einen Antrag für ein rotes Nummernschild stellen:


Des Weiteren ist ein Nachweis dafür erforderlich, der belegt, dass Sie überhaupt ein rotes Kennzeichen benötigen. Die Kosten für rote Nummernschilder hängen vom Bundesland ab.





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