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Ratenkredit vs. Ratenzahlung – pro und contra

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Hier ein neuer Smart-TV, dort ein neues Handy und weil die Angebote gerade locken, gibt es auch noch einen neuen PC, die unverzichtbare Küchenmaschine und ein Pay-TV-Abo. Wie praktisch, dass man alles in monatlichen Raten bezahlen kann. Man wäre auch schön blöd, würde man dies nicht tun, schließlich kostet es durch eine angebotene 0%-Finanzierung keinen Cent extra. Tatsächlich?

Verschiedene Elektrogeräte werden zum Verkauf angeboten.

Viele Händler locken beim Kauf von Elektrogeräten mit einer 0%-Finanzierung.
Quelle: dotshock – 109919270 / Shutterstock.com


Kaufen und keine Zinsen dafür bezahlen – ein Traum wird wahr! Immer mehr Händler gehen auf diese Möglichkeit der Bezahlung ein. Wittern sie doch hier ein lukratives Geschäft, schließlich könnte der Konsument auch woanders einkaufen. Solche Lockangebote sind auf den ersten Blick ein echtes Schnäppchen, stellen sich auf den zweiten Blick aber oftmals als gar nicht mehr so gut heraus, wie anfangs geglaubt. Doch was tun, wenn eine Barzahlung aufgrund fehlender Mittel nicht möglich ist? Ratenzahlung oder doch lieber der Ratenkredit?



Ratenkredit oder Ratenzahlung – eine Gegenüberstellung

Eine 0%-Finanzierung ist natürlich immer ein lukratives Lockmittel. Doch Achtung: Auch wenn keine Zinsen verlangt werden, können sich dahinter erhebliche Gebühren, wie etwa der Abschluss einer Versicherung oder teure Bearbeitungsgebühren, verstecken. Deswegen vor dem Abschluss genau die Konditionen durchlesen.


RatenzahlungRatenkredit
Vorteile

+ Keine Rücklagen für die Anschaffung nötig
+ Teure Anschaffungen möglich
+ Flexible Laufzeit, kleine Raten
+ Keine Zinszahlung
+ Wird sofort genehmigt, meist keine
   Prüfungen notwendig
   (bei kleineren Beträgen)

+ Bonitätsprüfung und Schufaabfrage
   (wenn negativ, wird zum Schutz des
   Kunden kein Kredit gewährt)
+ Vorzeitige Rückzahlung möglich
+ Sondertilgungen möglich
+ Überschuldung nicht möglich
+ Eine Kreditsumme für mehrere
   größere Anschaffungen möglich

Nachteile

- Oftmals Zusatzkosten (Bspw. Versicherung) - Oft kein Verhandlungsspielraum beim Preis
- Mehrere Ratenkäufe könnten abgelehnt
   werden
- Unüberlegter Konsum, Käufer überschätzt
   seine wirtschaftlichen Verhältnisse
- Man kann bei vielen kleinen Ratenzahlungen
   den Überblick verlieren
- Viele kleine Raten summieren sich
- Aggressive Werbung gaukelt Kunden vor,
   er könne sich alles leisten
- Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung
   Eigentum des Händlers

- Vor dem Kauf muss Kredit bei einer Bank
   abgeschlossen werden.
- Bonitätsprüfung und Schufaabfrage
   (wenn negativ, wird Kredit nicht gewährt)
- Zinsen werden immer erhoben
- Kredit wird bei der Schufa eingetragen


Im Grunde muss man für sich selbst entscheiden, ob man gewisse Anschaffungen überhaupt auf Pump kaufen will oder muss. "Handelt es sich tatsächlich um eine 0%-Finanzierung", so ein Fachmann von www.ratenzahlung.org, "sind also keine versteckten Kosten zu befürchten, dann spricht nichts gegen eine Ratenzahlung. Wichtig ist dabei allerdings immer, dass man seine Verpflichtungen im Auge hat. Eine kleine Rate ist immer besser, als eine große, bei mehreren kleinen kann man aber auch schnell die Übersicht verlieren."


Bezahlen war noch nie so einfach

Dank des Internets kann heute jeder innerhalb kürzester Zeit und direkt von zuhause aus einkaufen gehen. Immer mehr Onlinehändler bieten auch das Einkaufen per Ratenzahlung an. Ob er nun Geld hat oder nicht. Bei Ratenzahlungen wird das meist nicht kontrolliert. Im Vertrag sind die Ratenzahlungsmodalitäten festgehalten. Darin stehen auch die Höhe und die Anzahl der Raten, sowie die zusätzlichen Kosten, wie Zinsen (fällt bei einer 0%-Finanzierung weg), Bearbeitungsgebühren und sonstige Kosten.


Frau bestellt online über Laptop und mit Kreditkarte

Selbst beim Onlinekauf genügen für eine Ratenzahlung oftmals nur die Daten der Bank.
Quelle: Stock Rocket – 361340201 / Shutterstock.com


Abseits der Ratenzahlung (zu unübersichtlich) und des Ratenkredits (zu umständlich) gibt es weitere Alternativen, die aber mitunter um Längen schlechtere Konditionen bieten:


Vorsicht Schuldenfalle!

Was passiert, wenn der Konsument zu viele Ratenzahlungen abgeschlossen hat, den Überblick verliert und seinen Zahlungen nicht mehr nachkommen kann? Dann wird er – wie bei anderen Käufen auch – Zahlungserinnerungen und Mahnungen erhalten. Dies kann letztendlich bis zur Pfändung reichen. Soweit sollte man es natürlich nie kommen lassen. Stellt man fest, dass man Raten nicht mehr bezahlen kann, sollte man über eine Umschuldung nachdenken. Dies ist die Aufnahme eines Ratenkredits bei einer Bank. Dabei werden alle Schulden des Konsumenten in einem Kredit zusammenfasst. So bilden sich eine neue monatliche Rate und eine neue Laufzeit. Die Rate kann dabei – durch längere Laufzeiten – deutlich gesenkt werden.

Die Zahl der Ratenkredite steigt jährlich an. Wurden von den Banken im gesamten Jahr 2015 Ratenkredite an private Haushalte in Höhe von 154,4 Milliarden Euro vergeben, sind es im 1. Halbjahr 2016 bereits 159,6 Milliarden Euro. Aber auch die Ratenzahlung wird immer beliebter.


Statistiken zum Thema Kauf auf Raten

Zahlen und Fakten zum Thema Kauf auf Raten. Quelle: eigene Darstellung

Bildquellen:
dotshock – 109919270 / Shutterstock.com
Stock Rocket – 361340201 / Shutterstock.com


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